KULTUR / KUNST

Klosterneuburg ist reich an künstlerisch schöpferischen Menschen. Viele Klosterneuburgerinnen und Klosterneuburger pflegen vielseitige kulturelle Interessen. Diese gilt es zu fördern. Wir unterstützen daher in erster Linie jene kulturellen Initiativen, die Ausdruck unserer Klosterneuburger Identität sind und die von unseren kulturell Schaffenden gesetzt werden.

 

Rostockvilla:

In Beantwortung eines von der Museumsleitung an alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen gerichteten Schreibens teilte Gemeinderat Dipl. Ing. Peter Hofbauer mit , dass er aus voller Überzeugung alle Bestrebungen zur Rettung der Rostockvilla für Museums- und Kulturzwecke unterstützen wird.
Diese Zusage erfolgte selbstverständlich auch im Namen des Teams der
LISTE PETER HOFBAUER.
Wir stellen allerdings auch die Frage, welchen Einfluss zur Rettung der Rostockvilla “unser” Klosterneuburger Landtagsabgeordneter Stadtrat Dipl.Ing. Willibald Eigner bei Herrn Landeshauptmann Dr.Erwin Pröll geltend gemacht hat.
Da er ja bei jeder Gelegenheit die Grüsse des Herrn Landeshauptmannes überbringt, darf angenommen werden, dass er regelmäßig und oft mit ihm in Kontakt ist und dabei die Interessen von Klosterneuburg mit Nachdruck vertritt.
Auch weisen wir auf die ÖVP-Wahlbroschüre zur Gemeinderatswahl
vom 14. März 2010 hin. Hier verspricht das “Team Bürgermeister Schmuckenschlager” auf Seite 6 ( Bildung ..) Pkt. 9 “Lese Kompetenz Center-Rostockvilla” . …Vor 5 Jahren versprochen… nicht gehalten !

Pioniermuseum:

Die Schließung der Magdeburg-Kaserne und somit das Ende der traditionsreichen technischen Katastropheneinsatztruppe ist nun Realität geworden. Immerhin war Klosterneuburg bereits seit 1767 Standort der Pontonniere. Versuche von Klosterneuburger Bürgermeistern die Pioniergarnison in unmittelbarer Nähe der Bundeshauptstadt zu erhalten gab es nicht.
Zwei unermüdlich arbeitende Idealisten, nämlich der Herren Vizeleutnant i.R Carl Kohoutek und Vizeleutnant i.R. Adi Krenn, ist es zu verdanken, dass noch vorhandene Teile der Lehrmittelsammlung der Klosterneuburger Pionier-Truppenschule bewahrt werden konnten. Diese Sammlung wurde von den Genannten in den vergangenen Jahren durch Hinzutragen weiterer Exponate beträchtlich erweitert. Durch weitere Forschung könnte diese zu einer umfassenden Präsentation der Klosterneuburger Pontonnier- und Pioniertradition dienen.

Mit der Erhaltung des Pioniermuseums könnte Klosterneuburg einen wesentlichen Beitrag zur Darstellung eines Teiles seiner Geschichte leisten.

Die LISTE PETER HOFBAUER fordert:

dass endlich Maßnahmen zur Erhaltung des Klosterneuburger Pioniermuseums ergriffen werden. Dabei gilt es die Standortfrage endgültig zu klären, sowie die Fragen nach Aufrechterhaltung seiner Öffnung für die Besucher.

DI Peter Hofbauer stellte bereits im Jahre 2005 einen diesbezüglichen Antrag im Gemeinderat. Im Gegensatz zu der in der letzten Gemeinderatsperiode geübten Praxis der Rathausmehrheit wurde der Antrag zwar einstimmig angenommen und dem Kulturausschuss zugewiesen. ( = gleichbedeutend mit”Begräbnis erster Klasse im Ideenfriedhof der Klosterneuburg Stadtverwaltung” )

Ein von DI Hofbauer am 14. Dezember 2007 eingebrachter Dringlichkeitsantrag mit dem Ziel zu prüfen, ob nicht das Stabsgebäude der Magdeburgkaserne für das Pioniermuseum erworben und adaptiert werden könnte, wurde ebenfalls dem Kulturausschuss zugewiesen. …..

Das Team LISTE PETER HOFBAUER verspricht :
Wir werden nicht locker lassen ! Weitere Initiativen werden folgen.

Skulptur im Kreisverkehr :

Wir bringen einen NÖN – Artikel vom Juli 2011 in Erinnerung.
Besonders bemerkenswert zum €- 60.000.- Kunstwerk sind die Stellungnahmen von Herrn Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager (damals noch Stadtrat) und dem damals für Kultur zuständigen Stadtrat Mag. Roland Honeder ( jetzt Stadtrat für Energieeffizienz, Immobilienverwaltung und Immobilienentwicklung ) ” Das Kunstwerk sollte einen Klosterneuburg -Bezug haben.”
( Hofbauer-Anmerkung: Das dürfte gelungen sein ! )
Honeder weiter: “Wir haben ein würdiges Entree für den Eingang der Stadt gefunden,” ( Hofbauer-Anmerkung: Der Kreisverkehr ist Teil der Umfahrung . Wie kann die Skulptur Entree zur Stadt sein ?..)
Bürgermeister Dr. Schuh zog damals sogar einen Standortwechsel in Überlegung.
Wir meinen dazu : Das würde wieder viel Geld kosten. Also lassen wir die rostige Skulptur da, wo sie ist . Ist doch eine würdige Erinnerung an die Herren der Jury !
Aber !! Viele der Kreisverkehrbenützer wissen nicht ,dass auf den rostigen Ästen des Kunstwerkes schöne Modelle der Kirchen der Klosterneuburger Katastralgemeinden positioniert sind. Beim Vorbeifahren kann sie wohl kaum jemand bewundern und wer von der Aufeldgasse , oberhalb des Kreisverkehrs ,aus die Kirchen sehen will braucht einen Feldstecher…..
Daher regen wir an , die Kirchen abzumontieren und an geeigneter Stelle zur Schau zu stellen. Etwa im Rathauspark zum Bespiel…

Oper Klosterneuburg

Die Klosterneuburger Oper wurde von vielen Klosterneuburgerinnen und Klosterneuburgern freudig als Bereicherung des Klosterneuburger Kulturlebens angenommen.
Dass jedes Jahr rund 250.000 Euro (davon 150.000.- aus dem Stadtbudget) zugeschossen werden müssen, damit die Aufführungen stattfinden können, gab in der Vergangenheit Anlass zu Überlegungen über zeitliche Unterbrechungen der Aufführungsfolge.
In Anbetracht vieler Ausgaben aus der Stadtkassa mit eher fragwürdiger Notwendigkeit und der Verweigerung von Sparmaßnahmen entsprechend den Empfehlungen des Rechnungshofes z.B. durch Verwaltungsreformen , sprechen wir uns für die Weiterführung der Oper Klosterneuburg aus.

Peter Hofbauer zu
Kunst “allgemein”:

Gemeinderat Dipl.Ing. Peter Hofbauer hat sich in der Vergangenheit nicht gescheut sich zu manchem kritisch zu äußern, was als moderne Kunst interpretiert und aus öffentlichen Mitteln als solche gefördert wurde.
Die viel zitierte “Freiheit der Kunst” muss seiner Meinung nach auch die “Freiheit der Kritik an der Kunst” beinhalten. Diese Freiheit der Kunst findet jedoch dort ihre Grenzen, wo sie in andere geschützte Rechtsgüter eingreift. Dann hat eine sorgfältige Abwägung zu erfolgen, welchem Rechtsgut im konkreten Fall der Vorrang zu geben ist.
Das Recht auf Kritik an der Kunst bedeutet, dass nicht versucht werden sollte, den Menschen zu verordnen, was sie oder er als “Kunst” zu akzeptieren hat. Niemand hat das Recht einen Menschen als Kunstbanause zu diskreditieren, wenn dieser sich erlaubt festzustellen: “Mir gefällt das nicht!”, um welche Art von Kunst es sich auch immer handelt. (Bildende Kunst, Musik, Literatur usw.)

Von den vielen Kunstdefinitionen gefällt Hofbauer die folgende besonders gut:

“Kunst ist die Ausübung angeborener oder erworbener Fähigkeiten in hoch entwickelter spezialisierter Form als “Können” oder Kunstfertigkeit, soferne es durchschnittliche Leistungen übersteigt, im eigentlichen Sinne jedes schöpferische, ästhetische Gestalten und dessen jeweiliges Ergebnis.”

Neben dem viel gebrauchten Schillerzitat: “Denn die Kunst ist eine Tochter der Freiheit” sollte auch nicht in Vergessenheit geraten, was Friedrich Schiller u.a. in seinem Gedicht “Die Künstler” schrieb.

“Der Menschheit Würde ist in eure Hand gegeben,
Bewahret sie!
Sie sinkt mit euch! Mit euch wird sie sich heben!”

Ob diese Zeilen wohl alle modernen Künstler, Kunstsammler, Kunstmäzene und Kunstkritiker u. dgl. kennen und würdigen?…

Künstlerischer öffentlicher Zwangsbeglückung, wie solche auch in Klosterneuburg versucht wurde, steht Hofbauer ebenfalls kritisch gegenüber. Nicht deshalb weil er selbst prüde wäre, sondern aus Rücksicht auf jene Mitmenschen, die diese Art von Kunst nicht wollen.